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Transport & Logistik

Transport von COVID-19-Impfstoffen: FRAIKIN nutzt sein gesamtes Know-how

Der Kampf gegen das neuartige Coronavirus mobilisierte erst die Energie der Ärzte, dann die der Wissenschaftler. Den Staffelstab hat nun die Logistikbranche übernommen, die sich einem zentralen Bedürfnis der Gesellschaft stellen muss – der Herausforderung der Impfstoffversorgung.

Nach vielen Monaten des Wartens ist die Aussicht auf eine Massenimpfkampagne sowohl enthusiastisch als auch kompliziert. Auf europäischer Ebene stellt sich die Frage, wie Millionen von Dosen des Impfstoffs schnell und unter äußerst komplexen Lagerbedingungen transportiert werden können. Ohne die Einbeziehung der gesamten Logistikkette wird dies nicht möglich sein. Das Vereinigte Königreich war das erste Land, das eine Massenimpfkampagne startete. Ab dem 8. Dezember können sich die am meisten gefährdeten britischen Bürger und Senioren über 80 Jahren impfen lassen. In etwa 50 englischen Krankenhäusern wurden Impfstellen eingerichtet. Bald werden auch 1.000 Impfstellen im ganzen Land eingerichtet.

Diese europaweiterste Kampagne hat entscheidende Bedeutung. Tatsächlich wurden die 800.000 Dosen, die in dieser ersten Welle in Belgien produziert wurden, unter extremen Lagerbedingungen durch den Kanaltunnel transportiert. Der Erfolg dieser Operation ist zweifellos ein Zeichen für die Hindernisse, die überwunden werden müssen, um fast 450 Millionen europäische Bürger zu impfen. Fraikin spielt bereits eine Rolle bei der Bewältigung dieser Herausforderungen und steht bereit.

Lagerung von Impfstoffen: hohe Anforderungen in Bezug auf die Kühlkette

Für ein erfahrenes und renommiertes Logistikunternehmen wie Fraikin ist der Transport des Impfstoffs an sich nichts Neues. Die Standard-Lagertemperaturen reichen jedoch von -20 °C bis +8 °C, während der Impfstoff von Pfizer bei -70 °C gelagert werden muss. Alle F&E-Teams von Fraikin arbeiten seit Beginn des Sommers daran, die besten Lösungen zu finden, damit Impfstoffe unter optimalen Sicherheitsbedingungen transportiert werden können.

Neben den Technologien, die solche extremen Temperaturen aufrechterhalten (Stickstoff oder Kohlendioxid), ist das größte Problem die Fähigkeit, auf einen dringenden Bedarf durch den Zugang zu einer ausreichenden Anzahl von geeigneten Fahrzeugen zu reagieren. Das zweite Problem besteht darin, diese Flotte unter Bedingungen zu erhalten, die von Natur aus unsicher sind. Fraikin hat bereits mehreren seiner Kunden, darunter auch Tochtergesellschaften im Bereich Medikamententransporte, geholfen, eine Flotte von 8m3-Fahrzeugen aufzubauen, die Impfstoffe bei -30°C ausliefern können. Bislang war der Transport bei -70 °C jedoch ein Nischenmarkt. Die erfolgreiche Durchführung dieser Mission erfordert die Mobilisierung des Fachwissens und des Know-hows von Fraikin.

Bereitstellung von Just-in-Time-Lieferungen

Im Rahmen der Verhandlungen mit den Laboratorien hat die Europäische Kommission eine feste Zusage gemacht: 76% der Impfstoffe müssen in Europa produziert werden. In Frankreich zum Beispiel plant das Industrieministerium, drei der sechs Impfstoffe, für die Europa bereits erste Bestellungen aufgegeben hat, auf dem Gebiet Frankreichs zu produzieren. Dennoch werden alle Akteure in der Logistikkette dafür verantwortlich sein, eine schnelle, effiziente und zuverlässige Versorgung mit Impfstoffen in einem Just-in-Time-Modell zu gewährleisten. Fraikin wird in diesem Bereich alle Anstrengungen unternehmen und sein technisches, materielles und organisatorisches Know-how einsetzen, um die Effektivität dieser Maßnahmen zu verbessern, deren Bedeutung sowohl in menschlicher als auch in wirtschaftlicher Hinsicht für alle offensichtlich ist.

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