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Rückgabe Ihres Fahrzeugs: alles, was Sie wissen müssen

Viele Menschen machen sich Sorgen über die Rückgabe eines gemieteten Fahrzeugs oder einer Fahrzeugflotte. Denn sie haben Angst, eine Rechnung aufgrund der Wertminderung zu erhalten. Hier sind die wichtigsten Punkte, die Sie bei der Vorbereitung darauf wissen müssen, um diesen Punkt ganz stressfrei handhaben zu können.

Die Rückgabe eines gemieteten Fahrzeugs kann innerhalb von Unternehmen oft zu Stress führen, da die Kosten schnell in die Höhe schnellen können, wenn das Fahrzeug schlecht gepflegt oder sogar beschädigt wurde. Für kleine und mittelständische Unternehmen, die eine Fahrzeugflotte betreiben, gehört dieser Posten jedoch oftmals zu den drei größten Ihres Budgets. Deshalb ist es wichtig, hierbei besonders vorsichtig zu sein. Bei der Rückgabe eines Fahrzeugs, das auf LTL-Basis (Langzeitleasing, oft für 24 bis 60 Monate) bereitgestellt wurde, werden die durchschnittlichen Kosten für die Aufarbeitung (oft als Wertverlustkosten bezeichnet) auf etwa 800 Euro geschätzt, ein Betrag, der natürlich von Land zu Land unterschiedlich ausfallen kann. Hier geht es um LTL oder um LWPO (Leasing mit Kaufoption), wenn die Kaufoption nicht ausgeübt wurde. Bei MTL-Verträgen (mittelfristiges Leasing) ist dieser Durchschnittswert logischerweise niedriger, da die Besitzdauer zwischen 1 und 12 Monaten liegt.

Die Rückgabe des Fahrzeugs sollte jedoch kein Grund zur Besorgnis sein. Sie sollten bedenken, dass dies durch eine vertragliche Vereinbarung zwischen beiden Parteien abgedeckt ist. In Frankreich bietet die Checkliste für die Fahrzeugrückgabe, die auch als „Fahrzeugrückgabeklauseln“ bekannt ist, eine Garantie der Transparenz, da sie beiden Parteien zum Zeitpunkt der Vertragsunterzeichnung bekannt ist und die gemeinsame Untersuchung bei der Rückgabe des Fahrzeugs regelt. Wenn Sie ein paar goldene Regeln eingehalten haben, können Sie das Fahrzeug am Rückgabetermin getrost an den Vermieter zurückgeben.

Vorbeugen ist besser als heilen

Die Rückgabe eines Fahrzeugs ist in erster Linie etwas, das im Voraus vorbereitet werden sollte! In diesem Sinne sollten Sie den Fahrer bei der Übergabe des Fahrzeugs darauf aufmerksam machen, wie wichtig es ist, sein Fahrzeug zu pflegen und eventuelle Probleme (z. B. Warnleuchten am Armaturenbrett) und vor allem jeden Unfall oder Zwischenfall zu melden. Ein nicht gemeldeter Unfall oder Zwischenfall, auch wenn er scheinbar harmlos ist, wird immer zu unerwarteten Aufwendungen führen.

Darüber hinaus umfasst ein Leasingvertrag unabhängig von seiner Art (LTL, LWPO, MTL) einen Zeitraum, aber auch die Anzahl der gefahrenen Kilometer. Wenn Sie den Schwellenwert der Kilometerlaufzeit überschreiten, muss dies dem Vermieter gemeldet und vor der Rückgabe des Fahrzeugs neu verhandelt werden, um Strafen zu vermeiden. Selbstverständlich sollten Sie alle Wartungs- und Servicetermine genauestens einhalten, um sicherzustellen, dass das Fahrzeug in einem guten mechanischen Zustand bleibt.

Vor der Untersuchung: überprüfen Sie die wichtigsten Punkte

Wenn der Termin für die Rückgabe des Fahrzeugs näher rückt, ist es wichtig, das Fahrzeug einer gründlichen Untersuchung zu unterziehen. Zu diesem Zeitpunkt können Sie mit der Checkliste für die Fahrzeugrückgabe in der Hand selbst überprüfen, ob sich das Fahrzeug in einem Standardzustand befindet, der seinem Alter und der Anzahl der zurückgelegten Kilometer entspricht. Die ersten Kontrollen betreffen das Äußere des Fahrzeugs:

Zu prüfende Punkte am Äußeren des Fahrzeugs

Karosserie (Beulen, Kratzer, Zustand der Stoßstangen und eventueller Schutzvorrichtungen)

> Beispiel für allgemein akzeptierte Abnutzung: kleine Kratzer ohne Rost, die durch Polieren entfernt werden können.

> Ein Beispiel für Schäden, die in Rechnung gestellt werden: beschädigte Heckklappe oder Tür.

Reifen (einschließlich Radnaben, Legierungen und Räder)

> Beispiel für allgemein akzeptierte Abnutzung: Reifen, deren Struktur > 4 mm ist (Abnutzung < 50 %).

> Ein Beispiel für Schäden, die in Rechnung gestellt werden: Risse oder Kerben, Einrisse oder Fremdkörper in der Reifenwand.

Windschutzscheibe und optische Merkmale

> Beispiel für allgemein akzeptierte Abnutzung: kleine Risse im Glas, leichte Kratzer, die die Sicht nicht beeinträchtigen (Sicherheit).

> Ein Beispiel für Schäden, die in Rechnung gestellt werden: ein Riss in dem Bereich, der für die Sichtbarkeit des Fahrers erforderlich ist.

  Vernachlässigen Sie nicht den Innenraum des Fahrzeugs

Die zweite Runde der Kontrollen betrifft natürlich den Fahrer- und Fahrgastraum:

Sitze (Flecken, Verbrennungen, Risse)

> Beispiel für allgemein akzeptierte Abnutzung: Flecken auf Sitzbezügen, die durch eine allgemeine Standardreinigung entfernt werden können.

> Ein Beispiel für Schäden, die in Rechnung gestellt werden: Risse oder Löcher in den Sitzen.

Innenpolsterung (Zustand der Bezüge und Türpolsterung)

> Beispiel für allgemein akzeptierte Abnutzung: leichte Abriebspuren (ohne Durchlöcherung).

> Ein Beispiel für Schäden, die in Rechnung gestellt werden: Löcher in der Polsterung der Türen oder des Armaturenbretts.

Jede mögliche Fahrzeugausstattung und jedes mögliche Zubehör

> Beispiel für allgemein akzeptierte Abnutzung: leichte Spuren, die von Telefonen oder GPS-Geräten hinterlassen werden.

> Ein Beispiel für Schäden, die in Rechnung gestellt werden: defekte oder nicht funktionsfähige Elektronik-/Funkgeräte.

 Sie sollten auch den Begriff des Standardzustands berücksichtigen. Dieser unterscheidet sich von einem Fahrzeug zum anderen aufgrund ihrer spezifischen Merkmale, die sich auch je nach dem Land ändern, in dem das Fahrzeug zurückgegeben wird. Obwohl die oben genannten Faktoren von wesentlicher Bedeutung sind und in zahlreichen europäischen Ländern gleich sind, müssen je nach Fall auch einige andere Punkte berücksichtigt werden. Bei einigen leichten Nutzfahrzeugen werden die Ladefläche, die Hebekörbe und die Ladepritschen usw. untersucht. Dieser Begriff des „Standardzustands“ hängt auch von jedem Vertrag ab und ist daher in keiner Weise subjektiv. Er beruht auch auf Empfehlungen verschiedener europäischer Gremien, die die von ihren Ländern zu befolgenden Regeln festlegen (Sesamlld für Frankreich, der Verband PVRLA für Polen, der Verband AIAGA für Italien und der Verband AEGFA für Spanien, die BVRLA für das Vereinigte Königreich usw.).

Wenn Sie diese Faktoren antizipieren, können Sie möglicherweise einige Reparaturen vor der Rückgabe des Fahrzeugs durchführen und dadurch einige der oben genannten Rückgabekosten verringern. Wenn Sie unter Zeitdruck stehen, können Sie eine Vordiagnose durch einen Dritten oder durch Ihr Vermietungsunternehmen durchführen lassen. Sie sollten nie vergessen, dass Ihr Vermietungsunternehmen häufig Beratungsdienste anbietet und sie gerne binden möchte.

Zur Erinnerung: Ein Beispiel für inakzeptable Schäden wird nach Angaben von Sesamlld im Durchschnitt pro Fahrzeug in Frankreich festgestellt.

Stellen Sie sicher, dass Sie im Besitz aller Verwaltungsdokumente für das Fahrzeug sind

Schließlich, ein Aspekt, der oft übersehen wird, ist es natürlich wichtig, alle Verwaltungsdokumente für das Fahrzeug (Vertrag, Fahrtenbuch, TÜV-Zertifikat usw.) und die damit zusammenhängenden Elemente (Ersatzschlüssel, Wartungsprotokoll, Anweisungen des Herstellers, Angaben zum Alarmsystem usw.) zusammenzusuchen. Wenn Sie diesen methodischen Ansatz für die Rückgabe Ihres Fahrzeugs wählen, brauchen Sie es am Stichtag nur noch auszuräumen und zurückzubringen, ohne dass unangenehme Überraschungen auf Sie warten. Der Mietvertrag endet mit der Unterzeichnung der Rückgabebescheinigung.

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