Flottenoptimierung : Die Bedeutung der Voraussicht … auch bezüglich der Nutzung

Die Wirtschaft wurde durch die globale Pandemie stillgelegt und Unternehmen sollten bereits jetzt schon ihre Strategie für die Zeit nach COVID vorbereiten. Mögliche Einsparungen identifizieren, die Flottenproduktivität verbessern usw. Es gibt viele Ideen, die alle ein vorausschauendes Auge und einen äußerst methodischen Ansatz benötigen. Der Direktor für Innovation der FRAIKIN Gruppe, Olivier Dutrech, erklärt.

Da die Konjunkturverlangsamung durch die COVID-19-Gesundheitskrise so große Auswirkungen auf Unternehmen und Mitarbeiter hat wie nie zuvor, steht das Thema der Flottenoptimierung bereits auf der Agenda. Sobald die Wirtschaft wieder anlaufen wird, werden die meisten Branchen ihre Kosten kontrollieren wollen und deshalb ist die Vorausplanung besonders wichtig. Für Olivier Dutrech, den Direktor für Innovation, „müssen wir zuerst über die Nutzung nachdenken. Es geht nicht nur darum, die Gegenwart zu verbessern, sondern vor allem darum, einen Blick in die Zukunft zu werfen!

Die TCO korrekt messen

Die Flotte eines Unternehmens ist ein Spiegel der Geschäftstätigkeit, die sich entsprechend den übergeordneten Unternehmenszielen entwickeln sollte. „Die große Herausforderung für Flottenmanager oder Geschäftsführer ist die nötige Distanz für eine gute Analyse der Kostenpositionen, die Bestandteil der TCO (Total Cost of Ownership, Gesamtbetriebskosten) ihrer Flotte sind”, bemerkt Olivier Dutrech. Der erste Schritt besteht aus einer Diagnosephase. „Wir können nur das optimieren, was wir messen können und aus diesem Grund benötigen wir eine Gesamtvision der Flotte”. Diese Aufgabe beginnt mit der Definition einer Regel für die Benennung jedes Fahrzeugtyps. „Der zweite wichtige Aspekt dieser Auditphase, in der eine Aufstellung der Flotte gemacht wird, besteht darin, eine Verbindung zu erstellen zwischen den Flottenfahrzeugen, ihrer tatsächlichen Nutzung, ihrem Management und was mit ihnen getan wird.” Die Experten und Berater von FRAIKIN können Unternehmen bei diesem Ansatz unterstützen. Die realen Nutzungsdaten der Flotte werden verglichen, die Vertraulichkeit der Daten wird eingehalten und gleichzeitig wird die Tätigkeit der Mitarbeiter verbessert. Wir vergleichen die Ergebnisse mit unseren Referenzsystemen und -datenbanken, um sicherzustellen, dass es sich um eine umfassende Dienstleistung handelt und berücksichtigen dabei die Besonderheiten der Branchen unserer Kunden.

Es gibt Optimierung … und Optimierung

Eine Strategie zur Flottenoptimierung kann nur eingeführt werden, wenn wir uns Ziele setzen, die wir erreichen wollen. „Wenn wir über Optimierung sprechen denken wir manchmal nur an Kostenreduzierung. Aber es kann auch bedeuten, die Flottenproduktivität zu verbessern oder ihre Auswirkungen auf die Umwelt zu reduzieren”, sagt Dutrech. Olivier Dutrech fügt hinzu, dass die Datenerfassung und -analyse in jedem Fall wichtig sind, „um die Nutzungen zu verstehen und anschließend die Ergebnisse des Optimierungsprojekts zu analysieren. Denn dies soll der erste Schritt eines langfristigen Verbesserungsansatzes sein.“ Wenn keine telematischen Installationen vorhanden sind, nutzen die Experten von FRAIKIN die Datenlösungen, die über den Zigarettenanzünder des Fahrzeugs verwendet werden können. Dieser Sensor erfasst wichtige Daten. Damit die Optimierung ihre Wirksamkeit entfalten kann, müssen die Ausstattung und ihre Verwendungsmöglichkeiten bekannt sein und entsprechend den Zielen der Geschäftsleitung angewendet werden. „Für die erfolgreiche Durchführung des Projekts ist es wichtig, dass die Entscheidungen vom ganzen Unternehmen getragen werden, denn die Empfehlungen werden immer praktische und organisatorische Folgen für die Mitarbeiter haben“, betont Olivier Dutrech. Diese Entscheidungen müssen dann vor Ort in die Tat umgesetzt werden”.

Von TCO zu TVO …

Allerdings hat die Kostenanalyse der Flotte einzig und allein durch TCO auch Grenzen. Aus diesem Grund verwenden die Experten von FRAIKIN auch ein anderes Konzept: TVO steht für Total Value of Ownership. Es geht darum, alle flottenbezogenen Ausgaben, einschließlich der Ausgaben, die nicht sofort in den Zahlen ersichtlich sind, zu berücksichtigen. „Ein gutes Beispiel ist die Reifenpanne“, erklärt Olivier Dutrech. „Ein Reifenwechsel verursacht sichtbare Kosten. Aber aus der TVO-Perspektive stellt eine Reifenpanne auch die Zeit dar, in der ein Fahrzeug nicht betrieben werden kann, den Verlust der Betriebsergebnisse bezüglich der Nutzung eines Ersatzfahrzeugs zur Erfüllung der Lieferfristen, den Verwaltungsaufwand für die Bestellung eines neuen Reifens und dann den Reifenwechsel usw. Das bedeutet, dass die Kosten zehnmal so hoch sind wie die sichtbaren Kosten.” Wenn man sich bei der Flottenoptimierung die TVO anstelle der TCO ansieht, so geht man viel mehr in die Tiefe und findet in vielen Bereichen Verbesserungspotenzial !

Partagez cet article
Partagez cet article